Hygieneplan der Burgsitzschule

Wer sich schützt, schützt auch andere!

Bei Wiederaufnahme des Schulbetriebes müssen besondere  Verhaltensregeln und Hygienevorschriften beachtet werden, die auf Vorgaben des Kultusministeriums (HKM) und Empfehlungen des Robert Koch- Institutes (RKI) beruhen.

Wir bitten Sie, die folgenden Regelungen und Verhaltensvorschriften gründlich zu lesen, mit Ihrem Kind zu besprechen und die Notwendigkeit zur Einhaltung zu verdeutlichen. Bitte unterschreiben Sie und Ihr Kind diesen Hygieneplan und geben diesen Ihrem Kind am ersten Schultag mit zur Schule.

1. Allgemeine Verhaltensregeln

  • Mund-Nasen-Bedeckung (MNB): Zum Schutz aller in der Schule gilt eine Mundschutzpflicht auf dem Weg zur Schule, zum und im Bus, an der Bushaltestelle, im Schulgebäude und in den Pausen. Sobald die Lernenden im Klassenraum an ihrem Platz sitzen, kann die MNB abgenommen werden. Als Mundschutz können sogenannte Alltagsmasken, Halstücher, Schals u. ä. Verwendung finden.

  • Hände waschen: Alle in der Schule sind aufgefordert, regelmäßig und gründlich (20 - 30 Sek.) die Hände mit Seife zu waschen. Dies ist besonders wichtig nach dem Betreten des Gebäudes - auch nach den Pausen - und vor dem Essen.  Auch nach dem Absetzen und dem Wiederaufsetzen der MNB wird dies dringend empfohlen.
    Geschlossene Türen sollten mit dem Ellenbogen geöffnet werden.

  • Abstand halten: Der Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen muss unbedingt von allen eingehalten werden. Dies gilt beim Betreten des Schulgebäudes, während des Unterrichts und auch in den Pausen. Auf Händeschütteln, Umarmungen und jeglichen Körperkontakt  muss verzichtet werden.

  • Richtig niesen und husten: Bitte in ein Papiertaschentuch, welches danach sofort in den Mülleimer geworfen wird. Anschließend bitte HÄNDE WASCHEN. Falls kein Tuch zur Hand ist, bitte in die Armbeuge niesen oder husten.

  • Auf Toilette gehen: Die Toiletten sollen nur einzeln betreten werden. Falls das zu Wartezeiten führt, muss mit dem nötigen Abstand zueinander gewartet werden. Danach: HÄNDE WASCHEN!

2. Regelungen in den Klassenräumen

  • Abstand: Die Gruppengrößen sind auf max. 15 Lernende begrenzt. Die Tische in den Klassenräumen sind so angeordnet, dass der Mindestabstand von 1,5 m eigehalten wird.
    Freies Bewegen im Klassenraum ist nicht mehr möglich.

  • Gruppen- und Partnerarbeit: Diese Unterrichtsformen sind während der Pandemie untersagt.

  • Materialien: Die Schülerinnen und Schüler bringen nur die benötigten Materialien mit zur Schule und nehmen diese auch wieder mit nach Hause. Es können keine persönlichen Ablagen in der Schule verwendet werden.

  • Die Räume: Mehrmals täglich, insbesondere in den Pausen, werden die Räume gründlich gelüftet. Die Oberflächen werden täglich nach Unterrichtsschluss gereinigt und desinfiziert, Stühle bitte nicht hochstellen! Vor Verlassen des Unterrichtsraumes kehrt der Ordnungsdienst bitte durch.

3. Die Pausen

  • Die Pausenzeiten der Lerngruppen werden versetzt organisiert. Jeder Gruppe wird ein Pausenbereich zugeordnet, auf dem sie sich aufhalten kann. Jede Gruppe wird beaufsichtigt.

  • Bei Unterrichtsbeginn begeben sich die Lernenden geordnet zurück in die Klassenräume.

  • Bei Wartezeiten begeben sich die Lernenden der SEK I direkt in ihren Raum und nehmen dort an ihrem Tisch Platz. Sollte der Raum verschlossen sein, warten sie auf den gekennzeichneten Flächen oder halten eigenverantwortlich den Mindestabstand zueinander ein.

  • Die Klassen 1 - 4 warten bei Lehrer*innen-Wechsel mit Abstand auf dem Schulhof.

  • Die Ausleihe von Spielgeräten ist momentan nicht möglich. Dies gilt auch für die Benutzung der Tischtennisplatten im EG.

4. Die Wege

  • Alle Lernenden betreten und verlassen das Schulgebäude durch einen Eingang, der ihrem Unterrichtsraum am nächsten liegt.

  • In den Treppenhäusern und Fluren sollen alle rechts gehen.

5. Besondere Hinweise

  • Bei Krankheitszeichen wie Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall sollen Schüler*innen auf jeden Fall zu Hause bleiben. In diesen Fällen setzen Sie sich dringend mit Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin in Verbindung und informieren Sie die Schule.

  • Im Falle einer akuten Erkrankung in der Schule soll, soweit vorhanden, eine Mund-Nasen-Bedeckung angelegt und die betroffene Person in einen eigenen Raum gebracht werden. Es folgt so schnell wie möglich eine Freistellung und, bei Minderjährigen, Abholung durch die Eltern.

  • Risikogruppen: Schüler*innen, die zu einer Risikogruppe zählen oder mit einem Risikopatienten in einem Hausstand leben, können vom Unterricht befreit werden. Es obliegt den Eltern in diesen Fällen, ob der Schulbesuch erfolgen soll. Nach Vorlage eines ärztlichen Attests werden die Kinder vom Schulbesuch befreit.

6. Nichteinhaltung des Hygieneplans und der Verhaltensregeln

  • Das Nichteinhalten der Regeln kann bei groben oder wiederholten Verstößen zu Sanktionen führen. Vom Ausschluss für den Rest des Schultages - d.h. Abholen durch die Eltern - bis hin zu befristetem Ausschluss vom Unterricht muss dann nach den Maßgaben der Regelungen bei  Ordnungsmaßnahmen von Fall zu Fall entschieden werden.