Warum haben Sie sich für die Burgsitzschule entschieden?

Ich bin seit Februar 2016 an der Schule. Bevor ich hierher kam, hatte ich einen Vertrag für eine befristete Stelle an einer Grundschule unterschrieben, die sich praktischerweise in meinem Wohnort befand. Als Frau Strieder mir dann allerdings durch Zufall eine feste Stelle anbot, habe ich mich natürlich für die Burgsitzschule entschieden.

Waren Sie schon an einer anderen Schule?

Ja, an der Carl-Bantzer-Schule in Schwalmstadt habe ich mein Referendariat gemacht.

Welche Fächer unterrichten Sie?

Ich habe Englisch und Religion studiert. Außerdem unterrichte ich Erdkunde Bili. Als ich meine eigene Klasse hatte, habe ich auch GL unterrichtet.

Welche Fächer waren in Ihrer Schulzeit Ihre liebsten? Welche mochten Sie überhaupt nicht?

Auf jeden Fall mochte ich Englisch, Geschichte und Deutsch. Mathe war nicht mein Fach.

Was war früher Ihr Traumberuf?

Ich wollte immer Kindergärtnerin werden.

Warum haben Sie sich dazu entschieden, Lehrerin zu werden?

Ich wurde von einigen Lehrern an meiner Schule dazu inspiriert, die ich sehr gerne mochte.

Wie kommen Sie mit den Kollegen zurecht, fühlen Sie sich wohl?

Ich fühle mich sehr wohl an der Schule. Ich bin in der Projektwoche zur Suchtprävention angekommen und wurde direkt von Frau Klaus und Herrn Momberg mitgenommen. Ich verstehe mich mit allen gut, weil es viele nette und junge Lehrer sind. Trotzdem kenne ich noch nicht alle und frage mich manchmal: „Wer ist das?“.

Wie würden Sie sich selbst einschätzen? Eher streng oder gelassen?

Ich bin sehr gelassen. Ich denke, manchmal müsste ich etwas strenger sein.

Würden Sie sich selbst im Unterricht haben wollen?

Ja, ich glaube, dass ich das ganz gut mache. Mich hätte es aber bestimmt ein wenig genervt, dass ich so neugierig bin und gerne etwas über das Leben meiner Schüler außerhalb des Schulalltages erfahre.

Haben Sie es schon mal bereut, sich für diesen Job entschieden zu haben?

Nein.

Eine witzige Anekdote aus dem Beruf?

Da war einmal ein kleiner Junge aus einer dritten Klasse, der mich sehr gern mochte. Einmal hat er mich dann gefragt, ob er mich mit nach Hause nehmen könne. Auf die Frage, was wir dann machen wollen, hat er geantwortet, er wolle mit mir spielen und wenn wir mit Spielen fertig wären, würde er mich in den Schrank sperren und erst wieder herausholen, wenn er wieder mit mir spielen wolle.

Welche drei Dinge würden Sie mit auf eine einsame Insel nehmen?

Ich würde meinen Mann, mein Baby und ein Paddelboot mitnehmen.