Projekte

Warum gibt es den Trainingsraum an der BSS?
Ein wichtiges Ziel der Pädagogik ist es, Schüler/innen zu eigenverantwortlichem Denken und Handeln anzuleiten, so dass sie u. a. lernen, die Rechte anderer zu respektieren und verantwortlich für sich und andere zu handeln. Schüler und Lehrer haben das Recht auf einen möglichst störungsfreien Unterricht. Unterrichtsstörungen sind für beide Seiten unangenehm und können den Unterricht bzw. das Lernen erheblich beeinträchtigen. Mit dem Trainingsraum gibt es eine Möglichkeit, Unterricht weitgehend störungsfrei durchzuführen. Dieser Raum steht Schülern zur Reflexion ihres Verhaltens zur Verfügung. Dort wird mit Lehrern, die eigens für solche Gespräche ausgebildet sind, problematisches Verhalten aus dem Unterricht reflektiert. Konsequenzen und Problemlösungen werden im Gespräch thematisiert. Das Konzept des TZR bringt also für Schüler und Lehrer einen großen Gewinn: Die Schüler lernen, dass sie über ihr Verhalten im Unterricht selbst entscheiden, also im Denken und Handeln eigenverantwortlich sind. Die Lehrkraft im Unterricht entscheidet nämlich nicht über den Gang zum Trainingsraum, sondern der Schüler selbst. Klassenregeln und Schulordnung unterstützen die Orientierung und Eigenverantwortlichkeit der Schüler. Regeln sind ein integraler Bestandteil des Trainingsraum-Programms.

Pilot-Projekt an der Burgsitzschule in Spangenberg

Nahezu flächendeckend sind Gewalt an Schulen und Cybermobbing immer häufiger an der Tagesordnung. Das geht auch an unserer Schule nicht spurlos vorüber und verlangt immer wieder angemessene und professionelle Reaktion von Schulleitung und Kollegium. Noch vor ein paar Jahren war das Kollegium der Meinung, dass präventive Bemühungen und bereits organisierte Angebote wie Klimatage im Jahrgang 5, Klassenrat in der Förderstufe, Klassenleiterstunde im Hauptschulzweig, das Busbegleiterprojekt und viele punktuelle Maßnahmen ausreichen würden.

Die Anhäufung von Vorfällen und das Aufdecken von Cybermobbing hat die Gesamtkonferenz vom 29.11.2012 zum Anlass genommen, ohne Gegenstimme im Rahmen eines Pilotprojektes ein umfassendes, alle Jahrgänge berücksichtigendes und aufeinander aufbauendes Konzept zu entwickeln, das geeignet ist, das Demokratielernen zu verankern und eine demokratische Schulkultur zu entwickeln, die über die Schule hinaus in die Gemeinde wirken soll.

"Wir wollen nicht mehr nur reparieren sondern lernen, besser vorzubeugen" formulierte unsere Schulleiterin.

Im Rahmen des Projektes „Mehr Zusammenarbeit für saubere Schulen“ hat der Schwalm – Eder – Kreis den Beitrag der Burgsitzschule für den Umweltschutz für das Jahr 2009 mit knapp 2000.- € belohnt. Die Schulleiterin Frau Strieder konnte aus den Händen des Landrats des Schwalm – Eder – Kreises, Frank Neupärtl, den Scheck entgegen nehmen.

Seit dem Jahr 2001 ist die Burgsitzschule regelmäßig als „Umweltschule Europa“ ausgezeichnet worden. Die Projekte, mit denen wir uns qualifiziert haben, beziehen sich auf Umweltaktivitäten in der Schule und auf dem Schulgelände, Unterrichtsprojekte (Experimente mit Wasserstoffantrieben) und auch auf Projekte in Zusammenarbeit der Gemeinde, dem Hessischen Fortsamt Melsungen (ehem. Spangenberg) und internationalen Partnern in Comenius-Projekten.

In der Vergangenheit sind punktuelle Veranstaltungen zu diesem Themenbereich immer wieder Bestandteil unserer Arbeit gewesen. Theateraufführungen, Informationsveranstaltungen für die Schulgemeinde mit entsprechenden Experten (Polizei, Drogenberatung, Schulpsychologen) haben ebenso stattgefunden wie die Thematisierung im Unterricht und an Elternabenden.

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