Die erste Woche nach den Herbstferien war für die 7. Klassen der Burgsitzschule keine normale Schulwoche. Vielmehr wurde in jeder der Klassen eine Anti-Mobbing-Projektwoche durchgeführt. Diese bildet von nun an einen festen Bestandteil des Konzeptes zu „Gewaltprävention und Demokratielernen“ an unserer Schule und wird jeweils in Klasse 7 durchgeführt.

Jede der vier 7. Klassen beschäftigte sich in dieser Woche gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer / ihrer Klassenlehrerin sowie einer zweiten Lehrkraft mit dem Thema. Ausgehend von den Filmen „Schulweg in die Angst“ und „Mobbing - ohne uns“ lernten die Jugendlichen, wie Mobbing entsteht, was Mobbing eigentlich ist, welche Stufen und welche Rollen es dabei gibt und vor allem, welche schlimme Folgen Mobbing haben kann.


Die Klassen erarbeiteten, wie sie sich den Umgang miteinander wünschen und stellten hierfür Regeln auf. Doch es wurde nicht nur mit dem Kopf gearbeitet. Viele praktische Übungen wie das „Gruppenknäuel“ und die „mexikanische „Welle“ sorgten für Abwechslung und Spaß. Dabei stand häufig der Team-Gedanke im Vordergrund. Bei der Übung „Du siehst für mich“  wurde jeder mit verbundenen Augen von einem Partner durch einen Parcours geführt, beim „Duobild“ musste man zu zweit an einem Bild malen.

Die Jugendlichen lernten, wie man sich Feedback gibt und auch annimmt und legten sich für das weitere Schuljahr Postfächer an, in die jeder persönliche Feedback-Briefe werfen kann.

Abgeschlossen wurde die Projektwoche mit einem Elternnachmittag am Freitag. Jede Klasse bereitete für diesen Nachmittag Präsentationen, Spiele und Übungen vor, um den Eltern vorzustellen, was in der Woche alles besprochen, geübt und gelernt wurde. Bei Kaffee und Kuchen, der von den Eltern gespendet wurde, konnten diese sich ein Bild von den Ergebnissen der Woche machen. Mit durchweg positiven Reaktionen der Eltern war dies ein schöner Ausklang der Woche.

Und die Schüler? Die Rückmeldungen waren sehr positiv - man hatte viel gelernt und auch viel für die Klassengemeinschaft getan. „So etwas sollten wir viel öfter machen, ruhig auch zu anderen wichtigen Themen“ war eine Antwort, die die Klassenlehrer ganz oft hörten.

 

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