Auch in diesem Jahr organisierte der Fachbereich Englisch der Burgsitzschule eine Fahrt nach England für interessierte Schülerinnen und Schüler im Jahrgang 7. In diesem Jahr nahmen 54 Schülerinnen und Schüler vom 29. Mai bis zum 02. Juni an der Fahrt teil. Sie wurden begleitet von Frau Oesterheld, Frau Reichmann und Herrn Hofmann-Thomschewski. Dabei konnte die Gruppe durch die Unterbringung in Gast-familien und Ausflüge nach London und Brighton vielfältige Eindrücke sammeln.
Im Folgenden sollen die Reisetagebucheinträge der Schüler einen kleinen Eindruck hiervon vermitteln.

Vorwort
Mit einem Jahr Planungszeit rückte die Englandfahrt vom Jahrgang 7 immer näher. Unser Ziel war Eastbourne, eine Stadt in der Nähe vom Seebad Brighton. Die England-fahrt sollte vom 29.05.2016 bis zum 02.06.2016 stattfinden. An einem Elternabend, zwei Wochen vor Reisebeginn, erhielten sowohl Eltern als auch Schülerinnen und Schüler genauere Informationen über die Fahrt. Wir wurden über den Ablauf der Reise informiert und erhielten wichtige Informationen zum Thema Gastgeschenk, Personalausweis und Zahlungsmethoden. Vor der Englandfahrt thematisierten wir im Englischunterricht verschiedene Gesprächssituationen. Wir spielten Szenen nach, wie wir uns in den Gastfamilien verhalten sollten und besprachen, was wir auf keinem Fall vor der Gastfamilie machen sollten. Gut vorbereitet wurden die Tage bis zur Abfahrt gezählt. :)

Hinfahrt
Die Klassen H7, R7a, R7b und Gy7 trafen sich am 30.05.2016 um 5:45 Uhr am ZOB in Spangenberg. Als alle da waren, wurden die Koffer eingeladen und wir mussten unsere Personalausweise vorzeigen um losfahren zu können. Um 6 Uhr starteten wir. Die Fahrt von Deutschland nach Belgien dauerte ca. 5 Stunden und von Belgien nach Frankreich ca. 4 Stunden. Danach fuhren wir ungefähr 3 Stunden bis nach Calais. Von da aus fuhren wir mit der Fähre nach Dover, das dauerte ca. 1 Stunde und 15 Minuten. In England mussten wir die Uhrzeit um eine Stunde zurück stellen. Dann sind wir mit dem Bus weitergefahren. Es dauerte noch 1,5 Stunden bis wir in Eastbourne ankamen. Dort wurden wir von den Gasteltern abgeholt. Um ca. 19.30 Uhr erreichten wir das neue Zuhause.

Montag
Nachdem wir eine Busrundfahrt durch Eastbourne gemacht haben, haben wir uns am Pier versammelt und einen Fragebogen mit 16 verschiedenen Fragen bekommen. Es gab Fragen wie z. B. wie lang das 3M Unternehmen schon arbeitet oder z.B. wofür ein großer Stein mitten in der Stadt dient. Wir mussten durch viele Straßen gehen um die Antworten zu finden. Oft hat dies auch problemlos geklappt, doch manchmal hat man sich verlaufen. Am Ende haben wir uns wieder am Pier getroffen und unsere ausgefüllten Fragebögen abgegeben. Danach hatten wir noch etwas Freizeit in Eastbourne. Die Siegerehrung haben wir dann auf der Heimfahrt im Bus abgehalten.

Am Nachmittag haben wir den Sprachunterricht bei englischen Lehrern besucht. Für den Unterricht wurden wir in vier Gruppen eingeteilt. Wir gingen in verschiedene Räume mit jeweils einem anderen Lehrer. Die Räume sollten die Klassenräume darstellen, diese waren jedoch anders als bei uns, denn es hing nur eine Schreibtafel an der Wand und die Stühle wurden im Kreis aufgestellt. Die Stühle hatten direkt einen Tisch angebaut auf dem wir schreiben konnten. Uns haben zwei Lehrerinnen und zwei Lehrer ca. drei Stunden lang unterrichtet. Bei einer der beiden weiblichen Lehrkräfte haben wir über Familienstammbäume (natürlich auf Englisch) diskutiert. Und bei der anderen Lehrkraft haben wir uns über Länder ausgetauscht. Einer der beiden Lehrer hat sich mit uns über den Körper und Kleidung unterhalten. Der andere hat für uns Wettbewerbe über verschiedene Themen vorbereitet.

Wir alle fanden diese Erfahrung gut, jedoch fanden es viele etwas zu lange. Nach den drei Stunden haben wir uns von den Lehrern verabschiedet und noch ein wenig Freizeit in Eastbourne gehabt.

Dienstag
Um 7:15 Uhr ging es von der Bushaltestelle T3 los, an der Haltestelle T4 haben wir die anderen eingesammelt. Nun ging es Richtung London, die Fahrt dauerte fast 3 Stunden. Als wir in London angekommen sind, war das Wetter leider nicht so toll. Als erstes haben wir uns die Tower Bridge angesehen und machten trotz Regen ein paar Fotos. Von der Tower Bridge ging es an der Themse entlang in Richtung London Eye. Auf die Fahrt damit freuten wir uns und waren sehr aufgeregt. Nachdem wir ein paar Fotos gemacht haben ging es endlich los. Die Fahrt mit dem London Eye war ein tolles Erlebnis.

Nachdem wir nach dem London Eye erst mal gerastet hatten, liefen wir bei typisch englischem Wetter (16°, strömender Regen) über die Themse und kamen beim Big Ben an (der Turm hat seinen Namen von der großen Glocke übernommen). Der Big Ben gehört mit einer Höhe von gigantischen 96 m zu den höchsten Gebäuden Londons. Die namensgebende Glocke wiegt 17 t und ist die schwerste im Turm, der eigentlich, in Anlehnung an die Queen Mum, ,,Elizabeth Tower“ heißt. Neben Big Ben befindet sich das Parlamentsgebäude.

Auf beide hat man den besten Blick vom höchsten Punkt des London Eye (in ebendiesem sind wir ca. 1 h vorher gefahren). Das London Eye ist insgesamt 135 m hoch und somit 39 m höher als Big Ben. Das hünenhafte Riesenrad wurde im Jahr 2000 eröffnet und ist ein Bauprojekt von Coca-Cola. Diese wollten die Sehenswürdigkeit eigentlich wieder abreißen, aber das London Eye kam so gut an, dass sie es bis heute stehen ließen.

Während wir Big Ben bestaunten, begegneten uns auch einige englische Taxis, in denen Sherlock Holmes fuhr und einige Doppeldeckerbusse, welche typisch englisch, natürlich rot gefärbt waren. Im Anschluss an Big Ben kamen wir an einem Park vorbei. Wenige Minuten nachdem wir an einer alten Eiche vorbei flanierten, sahen wir einige handzahme Eichhörnchen. Schlussendlich kamen wir wieder bei unserem Bus (leider kein Doppeldecker) an und fuhren zurück zu unseren Gastfamilien nach Eastbourne.

Fazit: London war meiner Meinung nach der beste Tag, denn Regen, Sturm und andere Kapriolen konnten uns den immensen Spaß, den wir am London Eye, Big Ben, Tower Bridge usw. zelebrierten, nicht verderben.

 

Mittwoch
Am Mittwoch, dem 1. Juni 2016, wurden wir mit dem Bus bei schönem Wetter nach Brighton gefahren. Dort hatten wir den ganzen Vormittag Zeit, in kleinen Gruppen, die wir selbst bildeten, den Brighton Pier, den Strand oder einfach die schöne Stadt Brighton zu betrachten und zu entdecken. Mit dem Wetter hatten wir an diesem Vormittag Glück, denn es regnete nicht, sondern die Sonne schien. Rundum war es ein toller und gelungener Vormittag.

Am Nachmittag wollten wir von Brighton zum Aussichtpunkt Birling Gap fahren und von dort nach Eastbourne zurück laufen, doch es hat geregnet. Trotz des schlechten Wetters sind wir am Aussichtspunkt ausgestiegen, ans Meer gelaufen und haben uns die schöne Landschaft angeguckt. Danach sind wir nach Eastbourne gefahren und da wir zu früh waren, hatten wir dort noch 2 Stunden Freizeit. Nach dieser Freizeit hat uns der Bus an unsere jeweiligen Busstationen gefahren.

Es war ein anstrengender aber sehr schöner Tag.

Rückfahrt
Am frühen Morgen um 7.00 Uhr sind wir mit dem Bus von Eastbourne nach Dover zur Fähre gefahren. Auf der Fähre haben sich einige von uns waren auf den Sitzbänken und Sofas im Wartebereich geruht, andere waren in der Spielehalle oder auch an Deck, um noch einmal die frische Seeluft zu genießen. Als wir die Fähre verlassen haben, waren wir in Frankreich. Von da sind wir nach Belgien gefahren und in Belgien haben wir an einer teuren Raststätte eine Pause gemacht. Auf dem weiteren Weg nach Deutschland haben wir dann einen Film angesehen. Als wir wieder in Deutschland waren, haben wir noch mal eine Pause gemacht. Auf dem Weg nach Hause haben wir einen weiteren Film angeschaut. Nachdem wir am Busbahnhof in Spangenberg angekommen sind, haben uns die Eltern schon erwartet und wir sind ziemlich müde nach Hause gefahren.

                                                                             

Kleine Zusammenfassung der Englandfahrt
Insgesamt fanden wir alle die Englandfahrt sehr toll. Es waren sehr schöne Erlebnisse, aber die Sitten und Gewohnheiten der Engländer waren am Anfang eine Umstellung für uns alle . Die Englandfahrt war sehr schön, bis auf die langen Busfahrten. Auch die Gastfamilien waren sehr nett und die Sehenswürdigkeiten z.B. in London waren sehr erstaunlich. Die Klassen, die nächstes Jahr fahren, können schon gespannt sein, was auf sie zukommt.

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