Es begann alles damit, dass wir, die Klasse Gy 8, einen Klassentag zur Verfügung hatten. In einer SV-Stunde hatten wir die Gelegenheit darüber zu sprechen, was wir an diesem Tag machen wollten. Durch eine Abstimmung sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass wir in dem Tierheim Beuern den Mitarbeitern ein wenig unter die Arme greifen möchten.



Am 07.02.2017 war es dann soweit. Wir trafen uns in Melsungen und fuhren von dort aus gemeinsam zum Tierheim. Dort angekommen, wurden wir sehr freundlich empfangen und hatten, bevor es losging, noch ein bisschen Zeit zum Frühstücken. Da es sehr kalt an diesem Tag war, freuten wir uns schon auf das Helfen, denn dabei wurde uns gleich viel wärmer. Die Tierheimleiterin führte uns zunächst ein wenig durch das Tierheim und zeigte uns, wo und wie die Tiere dort so leben. Anschließend konnte man entscheiden, ob man sich lieber um die Hunde oder um die Katzen kümmern wollte und wir wurden dann in die entsprechenden Gruppen eingeteilt.


Hunde: Die Hunde wurden zuerst von den Mitarbeitern nach draußen ins Freigehege gebracht, wo sie sich schon einmal ein wenig austoben konnten. Wir halfen dann dabei, die Zwinger zu säubern, zu reinigen und den Hunden frisches Wasser hinzustellen.

Katzen: Bei den Katzen durften wir die Katzenklos säubern, das Wasser austauschen, das Gehege putzen und natürlich auch mit den Tieren schmusen.

Freiwillige halfen auch beim Waschen der Fressnäpfe.

Nachdem die Arbeit getan war, teilten wir uns erneut in zwei Gruppen auf. Man konnte wählen zwischen dem Spazierengehen mit den Hunden oder dem Spielen mit den Katzen. Als der Spaziergang beendet und wir auf das Gelände zurückgekehrt waren, war auch die Spielzeit mit den Katzen beendet.

Zum Schluss verabschiedeten wir uns sowohl von den Tieren als auch von den Mitarbeitern und von der Tierheimleiterin. Dann verließen alle mit einem guten Gefühl das Tierheim.

Was haben wir im Tierheim gelernt?

Wir haben gelernt, dass man sich jeden Tag sorgfältig um die Tiere kümmern muss, damit sie nicht krank werden und sie sich wohl fühlen. Die täglichen Arbeiten sind: die Gehege jeden Morgen säubern, den Tieren frisches Wasser und genügend Futter geben. Die Tiere benötigen jeden Tag ausreichend Auslauf. Außerdem haben wir gelernt, dass es dort getrennte Häuser bzw. Räume für die Hunde und Katzen gibt.

Bevor wir dort gewesen sind, habe ich mir ein Tierheim schrecklich für die Tiere vorgestellt (so dass die Tiere wenig Platz haben und sie nicht jeden Tag frisches Wasser und genügend Futter bekommen), doch der Besuch hat mir gezeigt, dass es den Tieren dort super geht, sie sehr liebevoll behandelt werden und sie artgerecht gehalten werden. Auch sehr schön finde ich, dass dort auch mit schwierigen Tieren ganz normal umgegangen wird, ohne Gewalt und auch meistens sehr spielerisch. Gut finde ich außerdem, dass einige der Arbeiten von ehrenamtlichen Helfern übernommen werden.

 

Leonie und Lucas (Gy 8)

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