Am Freitag, den 29. September, war es endlich soweit und unsere Romfahrt startete. Um 21 Uhr ist unser Bus in Richtung Süden losgefahren. Mit dabei waren Schüler der Felsberger Schule. Insgesamt sind wir 18 Stunden gefahren und waren am nächsten Tag gegen Mittag bei sommerlichen Temperaturen in unserer Ferienanlage im westlichen Teil Roms. Die freistehenden Chalets teilten wir uns mit je 3-5 Schülern. Den restlichen Samstag haben wir damit verbracht, die Umgebung zu erkunden, in dem nahe liegenden Supermarkt einzukaufen und abends gemeinsam zu kochen. 

Am Sonntag sind wir zunächst mit dem Bus und der Metro in den Vatikan gefahren. Dort haben wir uns den Petersplatz und den Petersdom genauer angeschaut. Wir sind 515 Stufen bis in die Kuppel des Doms gelaufen, was anstrengend war, aber wo wir auch einen traumhaften Blick über die Stadt Rom hatten.

Peterdom

Weiter ging es zur Engelsburg, dort hatten wir kurz Zeit, um uns etwas umzuschauen, bevor es weiter zur Piazza Navona ging. Hier angekommen hatten wir Mittagspause und Zeit für uns. Die erste italienische Pizza und das erste Eis wurden probiert. Danach trafen wir uns wieder und gingen zum Pantheon, das von innen sehr beeindruckend war. Am Ende des Tages sind wir noch zum Trevi-Brunnen gelaufen und haben dort, wie es sich gehört, eine Münze in den Brunnen geworfen. Laut einer Sage kehrt man nach Rom zurück, wenn man eine Münze in den Brunnen wirft. Wirft man eine zweite Münze in den Brunnen, so findet man die große Liebe. Bei einer dritten Münze heiratet man diese Person. Kurz bevor wir wieder mit der Metro zurückgefahren sind, haben wir noch einen kurzen Halt an der Spanischen Treppe gemacht und das Flair dort auf uns wirken lassen.

Pantheon

Am Montag haben wir zunächst das Forum Romanum besucht. Danach ging es zum Kapitol. Nach einem kurzen Aufenthalt ging es dann weiter zum Kolosseum. Es war sehr beeindruckend durch das Kolosseum zu laufen und zu wissen, dass dort früher Kämpfe stattgefunden haben. Beim Kolosseum haben wir uns dann noch mit dem Konstantinsbogen befasst, der zu Ehren Konstantins erbaut wurde. Abends ging es wieder zurück zu unserer Unterkunft.

Collosseum

Weil die ersten Tage für alle sehr anstrengend waren, hatten wir am Dienstag einen entspannten Tag. Zusammen mit den Felsbergern sind wir mit dem Bus in die alte Hafenstadt Ostia Antica gefahren. Wir hatten Zeit, um uns die übrig gebliebenen Bauwerke anzugucken. Danach ging es für den restlichen Nachmittag an das Mittelmeer. Dort konnten wir baden, am Strand spielen oder uns einfach nur ausruhen. 

Am nächsten Tag ging es zu den eindrucksvollen Caracalla-Thermen. Dort konnten wir uns angucken, wo früher die Römer gebadet und trainiert haben. Auf Bildern kann man sich gar nicht vorstellen, wie hoch und mächtig diese Thermen gebaut worden sind. Weiter ging es mit dem Bus in das Stadtviertel Trastevere, was für seine vielen guten Restaurants bekannt ist. Hier angekommen konnten wir durch die kleinen Gassen schlendern und hatten Zeit für eine ausgiebige Mittagspause. Als letzten Programmpunkt des Tages sind wir zu den Katakomben gefahren. Nach einem kurzen Vortrag ging es dann über 30 Meter unter die Erde und wir konnten uns viele unterirdische Gräber ansehen. 

An unserem Abreisetag mussten wir früh morgens unsere Chalets fertig für die Heimreise machen. Danach ging es ein letztes Mal in die Stadt und wir haben uns die Kirche „Santa Maria degli Angeli e dei Martiri“ angeguckt. Am Ende gab es noch einen kleinen Bummel durch die Straßen Roms, bevor wir mittags die Heimreise angetreten haben. Nach circa 20 Stunden Busfahrt kamen wir Freitagmorgen endlich an und sind mit tollen Eindrücken und bleibenden Erinnerungen in die Herbstferien gestartet.


Hannah und Julia (Gy10)