Am 20.03. 2017 fand für die Klassen Gy 10 eine Lesung in der Burgsitzschule zum Thema Aufbrechen – Ankommen – Fliehen und Fremdsein statt. Ulrike Lösch-Will wählte hierfür u.a.Texte von Else Lasker-Schüler, Navid Kermani, Feridun Zaimoglu sowie William Shakespeare. In der Lesung ging es auch um Berichte und Gedichte von Menschen, die unterwegs sind oder waren. Hierbei wurden Schwierigkeiten, Konflikte und Fragen von Migration und mögliche Zukunftspläne thematisiert. Frau Lösch-Will betonte, dass es in diesen schwierigen Zeiten immer wieder wichtig sei, die Herzen zu öffnen und mit dem Fremden und Unbekannten in Berührung zu kommen.

Im Folgenden sind einige Eindrücke der Schülerinnen und Schüler der Gy 10 aufgeführt.

 

„Mir ist klar geworden, welch steinigen und schweren Weg die Flüchtenden hinter sich, aber auch noch vor sich haben.“

      „Einige Menschen in Deutschland haben Angst vor dem Unbekannten und grenzen deshalb Menschen aus. Wenn ein Mensch nur wegen einer anderen Kultur oder Religion ausgegrenzt wird, endet die Menschlichkeit.“

„Jeder Flüchtling ist ein Mensch mit einer ganz eigenen bewegenden Geschichte.“

      „Viele Menschen brechen aus ihrem Heimatland auf, um vor Gewalt und Hunger zu flüchten, doch viele kommen nie an ihrem Ziel an. Dies war sehr emotional und hat mich zum Nachdenken gebracht.“

„Die Berichte und Erfahrungen von Menschen, die geflüchtet sind, haben mich sehr gefesselt und zum Nachdenken angeregt.“

      „Ankommen beinhaltet auch, von dem neuen Umfeld angenommen und integriert zu werden, was auch eine Aufgabe für uns darstellt. Nicht nur die Flüchtlinge müssen unsere Sprache lernen und auf uns zukommen, sondern auch wir auf sie.“

„Mich hat insbesondere ein Text sehr betroffen gemacht. Dabei ging es darum, dass an den Orten, an denen wir Urlaub machen und es uns gut geht, zur gleichen Zeit Menschen im Mittelmeer ertrinken.“

      „Unfassbar fand ich den Text, der davon berichtet, wie eine Familie mit einem Boot nach Europa flüchten will und das Boot auf dem Meer kenterte.“

„Ich finde es sehr schlimm, dass Menschen aufgrund von Verfolgung, Krieg und Unterdrückung ihr Heimatland verlassen müssen.“

      „Besonders beeindruckend fand ich den Text von Shakespeare, da er zeigt, dass es Vorurteile gegenüber Flüchtlingen schon vor über 400    Jahren gegeben hat.“

„Ich bin froh darüber, dass Flüchtlinge hier in Deutschland glücklich ankommen und anerkannt werden.“

      „Mir ist klar geworden, dass jeder etwas tun kann und muss, um Flüchtlingen zu helfen. Jeder sollte einen kleinen Teil dazugeben.“

R. Riedemann

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